Weiterbildungen
Tanz der Kulturen: interkulturelle Kompetenz zum Erlernen der Schrittfolge
Die Entwicklung interkultureller Kompetenz gehört heute zu den Schlüsselqualifikationen von Personen, die in Beratung und Therapie tätig sind. Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, in multikulturellen Kontexten verschiedene Einstellungs-und Verhaltensweisen zu verstehen, diese emotional zu verarbeiten und gleichzeitig handlungsfähig zu bleiben. Sie führt dazu, das kulturell geprägte Beratungs- und Therapiesetting kultursensibel zu gestalten und kulturrelevante Fragestellungen in den Beratungsprozess einzubeziehen.
Ziele dieses Seminars sind:
- eine grundlegende kulturelle Sensibilität zu entwickeln (verbal und non-verbal)
- eigene und fremde kulturelle Muster zu erkennen und mit diesen konstruktiv in der Beratung umzugehen
- die kulturgeprägten Gesprächs- und Beratungstechniken evt. kultursensibel zu adaptieren
- kulturelle Stereotype und Vorurteile zu ergründen und sie zu verflüssigen
- migrationsspezifische Besonderheiten in Beratungssituationen zu erarbeiten und
- die Arbeit mit Übersetzung in der Beratung zu erproben
Die Ziele werden über abwechslungsreiche methodische Herangehensweisen wie Reflexionen und Diskussionen, interkulturelle
Übungen, Rollenspiele und Simulationen, Arbeit mit Fallbeispielen, sowie die Bearbeitung eigener interkultureller und kulturspezifischer Erfahrungen angesprochen und trainiert.
Dieses Seminar richtet sich an BeraterInnen, TherapeutInnen, Coaches, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und Fach- und Führungskräfte in Gesundheitsberufen.
Leitung: Prof. Claude-Hélène Mayer
Termine: 20. – 21. Februar 2012
1. Tag 10.00 – 18.00 Uhr
2. Tag 09.00 – 17.00 Uhr
Kosten: € 220,-
Mehr Informationen finden Sie auf der website www.kasselerinstitut.de
Gern stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Orientierungsgespräch zur Verfügung
Zertifizierte Ausbildung nach den Standards des Bundesverband Mediation e.V.
in Kooperation mit V + M in Kassel
Anmeldung
Mediation ist ein Verfahren zur Lösung von Konflikten durch „allparteiliche Dritte“. Dieses Verfahren hat eine langjährige Tradition in unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Gleichzeitig gewinnt es zunehmend als standardisiertes Verfahren der konstruktiven Konfliktlösung in Schule und sozial-pädagogischen Raum an Bedeutung.
Theorie, Praxis und Methoden der Mediation, der Kommunikation und der interkulturellen Konfliktbearbeitung im schulischen und sozial-pädagogischen Feld stehen im Mittelpunkt dieser Weiterbildung.
Diese berufsbegleitende Weiterbildung vermittelt theoretische Grundlagen und Fähigkeiten der Konfliktdiagnose sowie das Einüben und die Anwendung unterschiedlicher Gesprächstechniken in der Konfliktlösung.
Diese Ausbildung befähigt Sie:
- Peer-MediatorInnen in Schulen auszubilden und das von den Schulen erwartete „Gewaltpräventionskonzept“ auszuarbeiten und zu implementieren (Erlass: „Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen in Schulen“)
- Mediationen in Schulen und in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern durchzuführen
- Interkulturell kompetent Konflikte zu lösen und Mediationstechniken in multikulturellen Bereichen anzuwenden
AusbilderInnen
Prof. Dr. Dr. Claude-Hélène Mayer (Mediatorin & Ausbilderin für Mediation BM)
Dr. Christian Boness (Oberstudienrat, Dipl. Theologe, Coach & Mediator) &
Module
- Teil 1: Fr. 24.02./Sa. 25.02.2012
- Teil 2: Fr. 04.05./Sa. 05.05.2012
- Teil 3: Fr. 15.06./Sa. 16.06.2012
- Teil 4: So. 26.08.2012
- Teil 5: Fr. 05.10./Sa. 06.10.2012
- Teil 6: Sa. 16.02./So. 17.02.2013
Die Weiterbildung umfasst 60 Zeitstunden plus 20 Stunden Intervision und kostet 920€ inklusive Mwst.
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Der Ausbildungsort ist V + M in Kassel. Email: info@v-u-m-kassel.de
Weitere Informationen und Anmeldung bei Inge Thomas-Worm bei V + M in Kassel: http://www.v-u-m-kassel.de/start.htm
Systemaufstellungen
Das nächste Systemaufstellungsseminar findet am 15. Dezember 2011, 9.00-18.00 Uhr in Göttingen statt.
Es können private und berufliche Anliegen aufgestellt werden.
Flyer mit weiteren Informationen zu Systemaufstellungen
Teilnahmegebühren:
80,00 € zzgl. Mwst. für Personen mit eigenem Anliegen
30,00 € zzgl. Mwst. für Personen ohne eigenes Anliegen
Leitung:
Prof. Dr. Dr. Claude-Hélène Mayer (Systemische Therapeutin (SG), Aufstellerin)
Ort und Anmeldung:
Institut für Interkulturelle Praxis & Konfliktmanagement, Göttingen
Senderstr. 19
37077 Göttingen
Telefon +49 (0)551 23630
Mobil +49 (0)160 96837366
Email info@interkulturelle-mediation.de
Web www.interkulturelle-mediation.de
Die Veranstaltung findet in Seminarräumen in der Innenstadt Göttingens statt (15 Minuten Fußweg vom Bahnhof).
Zertifizierte Ausbildung nach den Standards des Bundesverband Mediation e.V.
Mediation ist ein Verfahren zur Lösung von Konflikten durch allparteiliche Dritte, das eine lange Tradition in vielen Kulturen hat. Gleichzeitig gewinnt die Mediation als standardisiertes Verfahren in sozialen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen und kirchlichen Arbeitskontexten in Europa an Bedeutung.
Da in einer globalisierten Welt und einer multi-kulturellen Gesellschaft Konflikte und deren Lösung einer interkulturellen Perspektive bedürfen, ist der Erwerb einer solchen Kompetenz insbesondere für diejenigen Personen hilfreich, die in ihrer alltäglichen Arbeit und/oder im privaten Raum immer wieder mit komplexen Konflikten bzw. Krisensituationen befasst sind.
Theorie, Praxis und Methoden der Mediation, der Kommunikation und der interkulturellen Konfliktbearbeitung stehen im Mittelpunkt dieser Weiterbildung.
Diese berufsbegleitende Weiterbildung vermittelt theoretische Grundlagen und Fähigkeiten der Konfliktdiagnose sowie das Einüben und Beherrschen unterschiedlicher Gesprächstechniken für die Konfliktlösung in interkulturellen Kontexten.
Baustein 1: Konflikt
Interkulturelle Konflikte
Konfliktformen
Konflikttypen
Konfliktstile
Konfliktursachen
Eskalation und Deeskalation
Baustein 2: Mediation
Hintergründe der Mediation
Mediation als globales Phänomen
Der Mediationsprozess
Die Rolle der MediatorIn
Innere Haltungen in der Mediation
Mediationstechniken
Baustein 3: Interkulturelle Mediation
Interkulturelle Kompetenzen in der Mediation
Modelle interkultureller Mediation
Die Rolle der MediatorIn in interkulturellen Kontexten
Umgang mit Emotionen
Werte in der interkulturellen Mediation
Konflikt und kulturelle Orientierungen
Baustein 4: Lösungen zur Überwindung kultureller Grenzen in der interkulturellen Mediation
Lösungsoptionen
Herausforderungen interkultureller Mediationen annehmen
Professionalität in interkulturellen Mediationen
Zertifizierung
Inhalte
Die thematischen Bausteine erstrecken sich über die 8 Module.
Die Weiterbildung besteht aus theoretischen und praktischen Inhalten, die methodisch über Kurzvorträge, Diskussionen, Übungen, Rollenspiele, Selbstreflexionen
und Arbeit mit Fällen umgesetzt werden.
Die Zusatzausbildung richtet sich nach den Standards des Bundesverbandes Mediation e.V. BM. TeilnehmerInnen können sich nach Abschluss der Weiterbildung vom BM als MediatorIn anerkennen lassen.
Grundkurs
Modul 1 18.-20.02-2011
Modul 2 13.-15.05.2011
Modul 3 03.-05.06.2011
Modul 4 02.-04.09.2011
Modul 5 11.-13.11.2011
Praxiskurs mit Supervision
Modul 6 09.-11.12.2011
Modul 7 24.-26.02.2012
Modul 8 04.-06.05.2012
Modulzeiten: jeweils freitags, 16.00 Uhr bis sonntags, 14.00 Uhr.
Die Fortbildung findet bei einer MindestteilnehmerInnenzahl von 10 Personen statt. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2011!
Intervisionsgruppentermine finden zwischen den Modulen statt (insgesamt 20 Std.)
Die Weiterbildung kostet 2.500 € zzgl. Mwst. In den Weiterbildungskosten enthalten sind Kursgebühr sowie ein Buch, eine DVD und Trainingsunterlagen zum Thema.
Die Kosten werden fällig bei Kursbeginn.
Monatliche Ratenzahlung ist möglich. Bei Rücktritt nach Anmeldung werden 20% der Weiterbildungskosten erhoben.
Die Anmeldung ist nur verbindlich, wenn der Anzahlungsbetrag von 200€ auf das Institutskonto überwiesen wurde.
Die Veranstaltung findet in der Innenstadt Göttingens statt (15 Minuten Fußweg vom Bahnhof). Wir unterstützen Sie gerne, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.